Von der Kleiderkiste zum System  

Wie Unternehmen ihre Workwear sinnvoll organisieren

In vielen Betrieben sieht die Realität so aus:  

Ein Regal im Lager. Eine Kiste mit Restgrößen. Zwei, drei Westen in L und XL. Irgendwo liegt noch ein Beutel mit T-Shirts vom letzten Event. Und wenn jemand Neues kommt, wird improvisiert.

#Workwear? Irgendwie da. Aber kein System.

Das funktioniert, solange das Team klein ist, alle ihre Sachen selbst mitbringen oder einfach keine große Erwartung da ist. Aber irgendwann wächst der Betrieb. Und dann wird’s unübersichtlich.

Die Folge: Mehr Aufwand, mehr Kosten, mehr Unzufriedenheit.

Warum es sich lohnt, Ordnung reinzubringen – und wie das geht – zeigen wir hier.

1. Bestand kennen (und sichtbar machen)

Viele Unternehmen wissen gar nicht genau, was sie auf Lager haben.  

Welche Größen? Welche Artikel? Welche Mengen?  

Gibt es eine Übersicht? Wer darf was mitnehmen? Wer verwaltet das?

Ohne System wird zu viel bestellt – oder zu wenig. Beides ist teuer.  

Deshalb lohnt sich ein Schritt zurück:

– Einmal alles sichten  

– Überzählige Größen aussortieren  

– Einheitliche Artikel festlegen  

– Zuständigkeit klären  

Ein übersichtliches Sheet oder ein digitales Tool reicht oft schon, um aus dem Bauchgefühl ein System zu machen.

2. Größenläufe planen – nicht raten

Ein Klassiker: Es gibt immer zu viele M und L – und nie 3XL oder XS, wenn’s gebraucht wird.  

Das liegt daran, dass beim Einkauf oft geschätzt wird – statt strukturiert geplant.

Wer regelmäßig Größenläufe erfasst und pflegt, spart sich später Frust.  

Gute Anbieter wie [PUMA Workwear] bieten Produkte in breiten Größen. Wichtig ist, die Verteilung im eigenen Team zu kennen.  

Und: Die Größen ändern sich. Wer neu anfängt, hat oft andere Maße als der Durchschnitt von vor fünf Jahren.

3. Nachbestellung sichern

Du findest endlich eine Jacke, die sitzt. Alle sind zufrieden. Du willst nachbestellen – und sie ist aus dem Sortiment.

Daher wichtig:  

Frühzeitig klären, wie lange Produkte verfügbar sind.  

Gibt es Nachfolge-Artikel? Können Farben oder Größen nachgeliefert werden?  

Gerade bei veredelter Kleidung (z. B. mit Logo) ist das entscheidend.  

Ein fehlender Ersatzartikel bedeutet sonst: ganzes Set neu oder uneinheitlicher Auftritt.

4. Prozesse definieren

Was passiert, wenn jemand Neues ins Team kommt?  

Wer bestellt die Kleidung? Wer gibt sie aus? Wer dokumentiert was?

Wer das vorher regelt, spart sich das Chaos.  

Beispielhafter Ablauf:

– Neue Person startet → Größe wird aufgenommen  

– Kleidung wird aus vorhandenem Bestand entnommen oder bestellt  

– Übergabe wird dokumentiert  

– Nachbestellung wird in der Übersicht ergänzt  

Optional: Rückgabe bei Austritt, Reinigung, Reparatur, etc.  

Je nach Branche lohnt sich auch eine zentrale Lagerung.

5. Veredelung früh mitdenken

Kleidung, die bedruckt oder bestickt ist, lässt sich nicht mal eben zurückgeben oder umtauschen.  

Deshalb: Erst Struktur schaffen, dann veredeln.  

Wenn klar ist, welche Artikel dauerhaft gebraucht werden, welche Größen gängig sind und wie der Bestand verwaltet wird, dann macht Veredelung Sinn.  Hier geht’s zu den Optionen für Logodruck von PUMA Workwear

6. Lagerhaltung clever organisieren

Manche Betriebe lagern ihre Kleidung selbst. Andere bestellen „on demand“.  

Beides kann funktionieren – wenn man es bewusst entscheidet.

Lagerhaltung lohnt sich, wenn:

– regelmäßig viele neue Mitarbeitende starten  

– unterschiedliche Größen gebraucht werden  

– Artikel veredelt sind und daher längere Vorlaufzeiten haben  

Tipp: Artikelnummern notieren, Einkaufsquellen festhalten, Mindestbestand definieren.

Fazit?

Workwear ist kein Selbstläufer. Wer sie einmal sauber organisiert, spart sich später viel Abstimmung – und Kosten.  

Und das Beste: Das System muss nicht groß oder digital sein. Es muss nur durchdacht sein.

Von der Kleiderkiste zum System ist oft nur ein Schritt. Aber einer, der viel verändert.